Filme
Bis zum letzten Tropfen: Vom Ende des Öls
So. 05. Feb. 17h, E-Werk Kino
"Bis zum letzten Tropfen" ist eine spannende Spurensuche, die auf den Ölfeldern in Niedersachsen und auf der Bohrinsel Mittelplate in Schleswig-Holstein beginnt und bis nach Saudi-Arabien führt. Dort hat man unter anderem auf dem abgelegensten Ölfeld der Welt gedreht: Shaybah, in einem lebensfeindlichen Wüstenmeer gelegen, 400 Kilometer von der nächsten Siedlung entfernt. Dass Saudi-Arabien hier mit größtem Aufwand Öl fördert, ist für viele Experten ein Akt der Verzweiflung: Seit 40 Jahren haben die Saudis kein großes Vorkommen mehr entdeckt. Der Ölgigant im Mittleren Osten wankt. Die Welt hat bislang keine Alternative zum Öl. Und so liefert der Film verblüffende Erkenntnisse: Bei VW in Wolfsburg rechnen die Forscher damit, dass wir künftig mehr Fahrrad fahren müssen. Und ein niedersächsischer Landwirt befürchtet gigantische Engpässe in der Nahrungsmittelproduktion...

Crash 2030. Ermittlungsprotokoll einer Katastrophe
So. 05. Feb. 17:45h, E-Werk Kino
Ein Dokudrama, das nachdenklich stimmt - aber auch Hoffnung macht: Beklemmend authentische Tricks lassen das Bild einer Welt nach dem Klimakollaps entstehen. Bei einem fiktiven Umweltprozess wird aber auch klar, dass die Klimakatastrophe hätte verhindert wer den können, wenn rechtzeitig das Wissen der Forscher in praktische Politik umgesetzt worden wäre. Preisgekröntes Planspiel, das auf wissenschaftlichen Erkenntnissen renommierter Forschungsinstitute basiert. Vielleicht hat unser Planet doch noch eine Chance. Dokumentarfilm, D 1994, 44 min, Regie: Joachim Faulstich

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The Oil Crash – A Crude Awakening
Do. 16. Jan. 20h, E-Werk Kino
Klimawandel und Ölverbrauch hängen zusammen: je mehr Öl verbrannt wird, desto wärmer wird das Klima. Dass es mit dem Ölverbrauchen bald ein Ende haben könnte, beschäftigt Forscher schon seit vielen Jahren. Und wie ein Leben ohne Erdöl in den modernen Industrienationen aussähe, mag sich keiner so recht vorstellen. Da reichen die Prognosen vom besten Fall einer sanften Substitution bis zum schlimmsten Fall bürgerkriegsähnlicher Zustände. Diese Erkenntnisse und Vermutungen gewinnen die Autoren Basil Gelpke und Ray McCormack, indem sie einige Wissenschaftler, Politiker, Analysten und Aktivisten befragen und dadurch eine Art kontroversen Schlagabtausch generieren (cineman.de)

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Blue Eyed
So. 04. März. 17h, E-Werk Kino
Der Film dokumentiert einen Workshop der amerikanischen Lehrerin und Trainerin Jane Elliott. Darin versucht sie einerseits, den Teilnehmern im Rollenspiel jene Gefühle nahe zu bringen, die Menschen empfinden müssen, die aus rassistischen oder sonstigen vorurteilsgesteuerten Gründen in der Gesellschaft ausgegrenzt, marginalisiert und diskriminiert werden, andererseits Menschen zu zeigen, die diese Ausgrenzungen und Diskriminierungen bewusst hinnehmen oder sogar verstärken.
Die Beobachtungen im Workshop werden ergänzt durch Statements von Elliott, in denen sie die Geschichte ihrer Technik skizziert. Filmaufnahmen von ihrem ersten Experiment und sehr kurze Interviews mit Teilnehmern an diesem Experiment sollen die Entstehung der Technik und ihre Wirkung illustrieren.

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TBD
Do. 15. März. 20h


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"Lets make money"
So. 01. April 17h
Gewinner des Deutschen Dokumentarfilm-Preises 2009

Let’s make MONEY folgt dem Weg unseres Geldes, dorthin wo spanische Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter unser Geld vermehren und selbst bettelarm bleiben. Der Film zeigt uns die gefeierten Fondsmanager, die das Geld ihrer Kunden jeden Tag aufs Neue anlegen. Zu sehen sind Unternehmer, die zum Wohle ihrer Aktionäre ein fremdes Land abgrasen, solange die Löhne und Steuern niedrig und die Umwelt egal ist. Wir erleben die allgegenwärtige Gier und die damit verbundene Zerstörung, die mit unserem Geld angerichtet wird. Der Film zeigt uns mehrere Ebenen des Finanzsystems. Wir erfahren auch, warum es auf dem Globus zu einer unglaublichen Geldvermehrung gekommen ist. Wir lernen deren Konsequenzen für unser Leben kennen. Täglich werden Milliardensummen, die möglichst hoch verzinst werden sollen, mit Lichtgeschwindigkeit um den Globus transferiert.


Kapitalismus - Eine Liebesgeschichte
Do. 19.4. 20h
Kapitalismus - eine Liebesgeschichte

Das reichste eine Prozent der amerikanischen Bevölkerung besitzt mehr als die 95 ärmsten Prozent zusammen. Bei so viel Ungerechtigkeit war es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis das Arbeiterkind aus Flint, Michigan in die Bresche springt. Moore besucht Menschen, die gerade ihr Zuhause verlieren, weil raffgierige Banker ihnen Kredite vermittelt haben, die sie sowieso nie hätten bezahlen können. Er geht zurück in die 40er Jahre und zeigt, dass bereits Präsident Franklin D. Roosevelt in einem Entwurf für eine Erweiterung der Verfassung mehr soziale Gerechtigkeit einforderte. In Washington, D.C. deckt er auf, wie die Banken die Abgeordneten unter Druck setzten, als es im Oktober 2008 um die Verabschiedung eines 700-Milliarden-Dollar-schweren Konjunkturpakets („Bail Out“) ging. Und er wagt sich in die Höhle des Löwen, sprich: an die Wall Street, um die Schuldigen an der ganzen Misere persönlich zur Rede zu stellen... Anschl. Diskussion

SEKEM - Aus der Kraft der Sonne
So. 6.5. 17h
Der Mann, der Bäume pflanzte
So. 6.5. 17:45h





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China Blue
Do. 17.5. 20h


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